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Teater
Josef Daney und der Tiroler Aufstand 1809
Schlanders, Bibliothek Schlandersburg
05.02.2009 20:00
Auf dem Hintergund der Aufzeichnungen Daneys zeichnet Mercedes Blaas, die kompetente Historikerin aus Mals/Innsbruck, ein Bild der Zeit der Freiheitskämpfe in Tirol. Dabei wird sie besonders auf die Rolle des Schlanderser Priester Josef Daney eingehen. Aber auch Teimer, Frischmann und andere Gestalten aus dem Schlanderser Raum werden beleuchtet.

Andreas-Hofer-Informationsbus in Bruneck
Bruneck, Humanistisches Gymnsaium
07.02.2009 20:00
Andreas-Hofer-Informationsbus in der Aula Magna des Humanistischen Gymnasiums N.C. Kaser in Bruneck ab 20.00 Uhr

Der Andreas-Hofer-Bus, der im Gedenkjahr 2009/10 durch die Lande tourt, steht für moderne Geschichtsvermittlung. Von Jänner 2009 bis Februar 2010 werden jene Stationen angefahren, an denen sich Andreas Hofer vor 200 Jahren aufgehalten hat, zudem werden Informationsabende im Sinne der Erwachsenenbildung angeboten.
Bei den Abendveranstaltungen wird zunächst mittels eines 20-minütigen Dokumentarfilms ein Überblick über die Person Andreas Hofer eingebettet in die Ereignisse um 1809 gegeben. Nach der Diskussion werden anhand einer Quizfrage zwei Bücher zum Thema Andreas Hofer verlost. Abschließend werden die Besucher über die neuere Literatur informiert und können Bücher und Shop-Artikel kaufen.

Andreas Hofer in der Literatur: Märtyrer oder Pferdehändler?
Schlanders, Bibliothek Schlandersburg
12.02.2009
Anhand der zahlreich erschienenen Literatur zeigt Pepi Feichtinger, der Verfasser des Theaterstücks  Tod eines Verräters auf, wie Andreas Hofer von seinen Zeitgenossen dargestellt wurde und vor allem wie er später zum Helden stilisiert wurde, der mit dem Menschen Hofer oft nur mehr wenig gemeinsam hatte.

Meinrad Pizzinini liest aus Andreas Hofer. Seine Zeit sein Leben sein Mythos
Bozen, Waltherhaus
16.02.2009 18:00
Mit Andreas Hofer. Seine Zeit sein Leben sein Mythos präsentiert der unangefochtene Andreas-Hofer-Spezialist Meinrad Pizzinini ein besonderes Werk über den Tiroler Nationalhelden. Am 16. Februar liest er im Foyer des Bozner Waltherhauses aus seinem Buch.

Pizzinini bietet in dieser breit angelegten und reich bebilderten Biografie eine Einführung in die Entwicklung Tirols bis in die Zeit um 1800 und zeichnet Zeitgeist und historische Hintergründe nach, welche die Persönlichkeit Andreas Hofers erst verständlich machen.

Er spürt der Faszination und Popularität dieses Mannes aus dem Volke nach und widmet auch einen breiten Abschnitt der stark ambivalenten Hofer-Rezeption bis in die Gegenwart.

Die Präsentation des Buches findet am 16. Februar um 18 Uhr im Waltherhaus in Bozen statt. Der Autor selbst wird zu seinem Buch sprechen, Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur spricht die Grußworte. Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Trompetentrio der Musikschule Überetsch Leonhard von Call.

Andreas Hofer - Nationalheiliger und Rosshändler
Meran, FOS "Marie Curie"
17.02.2009 17:02 - 17.02.2009 20:30
Aus Anlass des Gedenkjahres 2009 beschäftigt sich heuer die Fachoberschule für Soziales Marie Curie, Meran, mit dem Thema Freiheit, ein oft gebrauchtes, völlig unterschiedlich verstandenes, auch missverstandenes und missbrauchtes Wort!

In verschiedenen Veranstaltungen versucht die Fachschule, sich dem Begriff von mehreren Seiten her zu nähern.

Di., 17.02.2009 - 19:00 - 20:30 Uhr
Vortrag von Josef Feichtinger
Andreas Hofer - Nationalheiliger und Rosshändler
Meran, Fachoberschule für Soziales, Aula

Mi., 11.03.2009 - 08:45 - 13:00 Uhr
Josef Feichtinger, Uwe Trenkwalder
200 Jahre Andreas Hofer - Lichtgestalt und Beleuchteter
Für interessierte Schüler/innen der 4.Klassen

Ende April
-    Vorstellung der Ergebnisse des Wettbewerbs zum Thema Freiheit
-    Projektergebnisse zu Das Gedenkjahr 1909 in den Medien und Karte der Freiheitskriege in Tirol

Über die Todesangst siegt die Hoffnung
Bruneck, Stadtgalerie
18.02.2009 - 15.03.2009
Todesangst: Ein Ausstellungskonzept des Südtiroler Künstlerbundes

Zum Gedenkjahr veranstaltet der Südtiroler Künstlerbund in Zusammenarbeit mit dem Kunstforum Unterland in Neumarkt, dem Stadtmuseum Bruneck und der Rathausgalerie Brixen ein Ausstellungskonzept zum Thema Todesangst. Die Ausstellungen finden in Neumarkt, Bruneck, Bozen und Brixen statt.


Insgesamt werden etwa sechzig historische und gegenwärtige Künstlerinnen und Künstler aus Südtirol, Nordtirol und dem Trentino mit Werken vertreten sein.


Weitere Ausstellungstermine:

Galerie Unterland Gefangen vom 3.02.- 14.02. Eröffnung am 31. Jänner 2009 um 20.00 Uhr.

Stadtgalerie Bruneck Über die Todesangst siegt die Hoffnung vom 18.02. 15.03. Eröffnung am 17.02.2009, um 19.00 Uhr

Galerie Prisma, Bozen Positionen 2009 vom 14.03. - 05.04. Eröffnung am 13.03.2009, um 19.00 Uhr

Rathausgalerie Brixen Todesangst und Totentanz vom 09.05. 07.06. Eröffnung am 08.05.2009, um 19.00 Uhr


Vortrag: Andreas Hofer - Mythos und geschichtliche Fakten
Lana, Ansitz Rosengarten (Ratssaal)
18.02.2009 20:00
An diesem Mittwoch, den 18.02.09 findet im Ratsaal der Marktgemeinde Lana (Ansitz Rosengarten) ein Andreas-Hofer-Abend statt.
Nach der Vorführung eines kurzen Dokumentarfilmes über Andreas Hofer und die Ereignisse um 1809 gibt Christoph Gufler einen Überblick über die Beteiligung Lanas an den Tiroler Freiheitskriegen.
Mit der Verlosung von Buchpreisen schließt die Veranstaltung, welche um 20.00 Uhr beginnt und zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Andreas Oberhofer präsentiert neue biographische Erkenntnisse über Andreas Hofer
Bruneck, Michael-Pacher-Haus
19.02.2009 20:00
Um die Person Andreas Hofer ranken sich viele Geschichten und Heldentaten, in denen sich geschichtliche Tatsachen mit mythischem Gedankengut vermengen. Ebenso versuchte die Wissenschaft Antworten darauf zu finden, so dass bereits jetzt eingehende Studien dazu vorliegen. Trotzdem gilt die Analyse zu dieser Tiroler Persönlichkeit noch nicht abgeschlossen. Vor allem das Leben des Sandwirts, seine Jugendzeit, die Aspekte, die erklären können, wie er in die Rolle des Oberkommandanten von ganz Tirol hineingewachsen ist, bedarf einiger Erklärungen.
Andreas Oberhofer, der im Gedenkjahr eine neue Publikation vorlegen wird, präsentiert diese neuesten Erkenntnisse, die im sozialgeschichtlichen Bereich anzusiedeln sind und eine Lücke in der Forschung schließen sollen. Die Frage, die sich dabei stellt, ist die nach dem Menschen nicht aber die nach dem Helden: War Andreas Hofer ein typischer Tiroler des ausgehenden 18. Jahrhunderts, ein Kind seiner Zeit?

Andreas Oberhofer präsentiert die Biographie Andreas Hofers im Stucksaal im Michael-Pacher-Haus von Bruneck 20.00 Uhr

Giaurida Ann cumemoatif
Tirol, Südtirol, Trentin
20.02.2009 08:30

Mostra nueva tl Museum de Passeier
St. Leonhard in Passeier, Sandhof
21.02.2009 12:00
L MuseumPasseier planifichea te na jonta sotiera na mostra permanënta nueva sun l tema Andreas Hofer y l ann 1809. Sun l percors dla mostra puderà l vijitadëur daniëura se muever danter la perspetives plu defrëntes di franzëusc, di bavaresc, di talians, di nglëisc, di prussians, di saxons, di austriacs, di tirolesc y di passaireri.

Fein hätten wir's haben können
Brixen, Anreiterkeller
25.02.2009 20:30
28.02.2009 20:30
Die Brixner Gruppe Dekadenz zeigt ab dem 25. Februar im Anreiterkeller in Stufels das Stück „Fein hätten wirs haben können. Anna Ladurner Hofer, die Frau eines Volkshelden.


Die Autorin Christine Plieger geht in ihrem Stück „Fein hätten wirs haben können auf Spurensuche. Wer war Anna Ladurner, von der zentrale Aspekte ihres Lebens nur bruchstückhaft oder in Anekdoten erhalten sind? Wie hat die Frau von Andreas Hofer gelebt, die am Ende in ein namenloses Grab gelegt wurde, während ihrem Mann in der Hofkirche in Innsbruck eine überlebensgroße Marmorbüste geschaffen wurde?
Die Handlung: Anna, dieses starkmütig Weib, kehrt im September 1810 vom Kaiser Franz aus Wien zurück, bei dem sie mutig und stur finanzielle Hilfe erstritten hat. Sie lässt ihr bisheriges Leben an der Seite eines Freiheitskämpfers Revue passieren. Ein Leben in einem engen Korsett aus Pflichtbewusstsein und schicksalhaften äußeren Umständen, in dem es schwer fällt, die innere Balance zu halten.
Die Regisseurin Ingrid Porzner und die Schauspielerin Ingrid M. Lechner spannen in ihrer dramaturgischen Bearbeitung den Bogen weiter. Sie erzählen diese Geschichte der Anna Ladurner und flechten kurze Blicke auf Frauen aller Generationen des heutigen Lebens mit ein.

Aufführungstermine: Mi. 25., Fr. 27.,Sa. 28. Februar - Do. 5., So. 8., Sa. 14., Do. 26. und Fr. 27.März  sowie  Mi. 29. und 30. April

Gruppe Dekadenz Anreiterkeller 
Obere Schutzengelgasse 3
39042 Brixen

Kartenvorverkauf: Dienstag bis Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr-Tel.0472 836393 oder e-mail: karten@dekadenz.it

Vorstellungsbeginn: 20.30 Uhr
www.dekadenz.it

Historiker Rainalter und Knapp sprechen in der Brunecker Bibliothek
Bruneck, Stadtbibliothek
26.02.2009 20:00
Am Beispiel der Erhebung 1809 möchte Helmut Reinalter eine Objektivierung und Entmythisierung dieser Jahre vornehmen.
In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, wofür oder wogegen eigentlich die Tiroler gekämpft haben. Sicher gegen die Ideen der Aufklärung, die auch in Tirol abgeschwächt Fuß fassen konnten, für den Absolutismus und habsburgischen Obrigkeitsstaat, gegen die bürgerlichen Freiheiten, auch gegen das napoleonische System und den Zentralismus der Bayern. Dabei wird verdrängt, dass es neben den Tiroler Freiheitskämpfern auch oppositionelle Stimmen zum Aufstand 1809 gab. Diese kamen besonders aus dem liberalen Bürgertum der Städte, aus Intellektuellenkreisen und zum Teil auch aus dem gemäßigten Klerus.
Parallel dazu wird Wolfgang Knapp seine wissenschaftliche Arbeit vorstellen, die sich mit dem Andreas-Hofer-Mythos befasst hat.
Tod eines Verräters
Schlanders, Kulturhaus Karl Schönherr
27.02.2009 20:00
Josef Feichtingers Theaterstück \"Tod eines Verräters" hat das Leben und Wirken des Priesters Josef Daney zum Inhalt und geht der Frage nach, ob Gewalt der letzte Ausweg in Konfliktsituationen sein muss.

Obwohl Daney in der heutigen Heldengalerie nur eine Randfigur ist, war es doch sein Verdienst, nach der verlorenen Berg-Isel Schlacht im Jahr 1809 mit diplomatischem Geschick den Einmarsch der Franzosen in den Vinschgau zu verhindern und das Tal und seine Bewohner vor Tod, Plünderungen und Zerstörungen zu bewahren. Außerdem sind seine Aufzeichnungen und seine Sammlung originaler Schriftstücke aus jener Zeit unverzichtbare Quellen für Historiker, die sich mit den Geschehnissen um 1809 beschäftigen.

Josef Feichtingers neues Theaterstück, das er im Auftrag der Theatergruppe Kortsch verfasst hat, hält sich an das wissenschaftliche Werk von Mercedes Blaas, " Der Aufstand der Tiroler gegen die bayrische Regierung 1809 nach den Aufzeichnungen des Zeitgenossen Joef Daney". Im Widum von St. Pauls wirft der sterbende Josef Daney einen Blick zurück auf die Ereignisse im Jahr 1809 und stellt die kritische Frage: Was hat uns das alles gebracht?

An die 40 Mitwirkende der Theatergruppe Kortsch werden unter der Regie von Konrad Lechthaler begleitet von der Musikgruppe Hammerling (München/Salzburg) dieses historische Stück von Josef Feichtinger im Kulturhaus "Karl Schönherr" in Schlanders aufführen.

Aufführungstermine:

27. Februar 2009 um 20 Uhr (Premiere)
1. März 2009 um 17 Uhr
7. März 2009 um 20 Uhr
12. März 2009 um 20 Uhr
13. März 2009 um 20 Uhr
14. März 2009 um 20 Uhr
21. März 2009 um 20 Uhr

Fein hätten wirs haben können
Brixen, Anreiterkeller
27.02.2009 20:30
Die Brixner Gruppe Dekadenz zeigt ab dem 25. Februar im Anreiterkeller in Stufels das Stück „Fein hätten wirs haben können. Anna Ladurner Hofer, die Frau eines Volkshelden.


Die Autorin Christine Plieger geht in ihrem Stück „Fein hätten wirs haben können auf Spurensuche. Wer war Anna Ladurner, von der zentrale Aspekte ihres Lebens nur bruchstückhaft oder in Anekdoten erhalten sind? Wie hat die Frau von Andreas Hofer gelebt, die am Ende in ein namenloses Grab gelegt wurde, während ihrem Mann in der Hofkirche in Innsbruck eine überlebensgroße Marmorbüste geschaffen wurde?
Die Handlung: Anna, dieses starkmütig Weib, kehrt im September 1810 vom Kaiser Franz aus Wien zurück, bei dem sie mutig und stur finanzielle Hilfe erstritten hat. Sie lässt ihr bisheriges Leben an der Seite eines Freiheitskämpfers Revue passieren. Ein Leben in einem engen Korsett aus Pflichtbewusstsein und schicksalhaften äußeren Umständen, in dem es schwer fällt, die innere Balance zu halten.
Die Regisseurin Ingrid Porzner und die Schauspielerin Ingrid M. Lechner spannen in ihrer dramaturgischen Bearbeitung den Bogen weiter. Sie erzählen diese Geschichte der Anna Ladurner und flechten kurze Blicke auf Frauen aller Generationen des heutigen Lebens mit ein.

Aufführungstermine: Mi. 25., Fr. 27.,Sa. 28. Februar - Do. 5., So. 8., Sa. 14., Do. 26. und Fr. 27.März  sowie  Mi. 29. und 30. April

Gruppe Dekadenz Anreiterkeller  
Obere Schutzengelgasse 3
39042 Brixen

Kartenvorverkauf: Dienstag bis Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr-Tel.0472 836393 oder e-mail: karten@dekadenz.it

Vorstellungsbeginn: 20.30 Uhr
www.dekadenz.it

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