Der Tiroler Freiheitskampf im Spiegel der Literatur und der Literaturkritik
Wurde der Freiheitskampf vor 1900 bis etwa zum Beginn des 1. Weltkriegs vor allem von seiner patriotischen Seite gesehen, so ging es danach um den Erhalt der Monarchie, wozu sich gerade die konservative Ideologie der Träger der Erhebung von 1809 und der Kampf gegen das napoleonische Frankreich gut eigneten. Auch der aufkeimende Deutschnationalismus und die in Tirol anzutreffende „Los-von-Rom“-Bewegung haben ihre Spuren in den Texten hinterlassen, ebenso wie die Zeit des Nationalsozialismus. Nach dem 2. Weltkrieg ging es teilweise in humoristischer Bearbeitung um die Infragestellung nationaler Heldenmythen.
Projektträger: Innsbrucker Zeitungsarchiv (UP Dr. Stefan Neuhaus) in Kooperation mit Forschungsinstitut Brenner-Archiv (Prof. Holzner) und Institut für Geschichte (Prof. Mazohl)
Publikation: Sommer 2009
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