Der Freiraum ist ein Marktplatz, offen für eine Vielzahl kultureller Projekte, die anlässlich des Gedenkjahrs 2009 bearbeitet werden. Entstanden auf Initiative einzelner Personen, Gruppen oder Institutionen decken sie ein breites Spektrum von Themen, Methoden und Ausdrucksformen ab.
Der Freiraum ist für Neuzugänge offen: Interessenten wenden sich bitte an die Kulturabteilungen der Landesregierungen in
Innsbruck,
Bozen und
Trient.
"Tiroler Adler - Frieden"
Ich bin die Hoffnung der Narren und Greise…
„200 Jahre Tiroler Freiheitskampf 1809 in Erl“
Erl wurde zum Dorf an der Grenze, der Turm zu Windshausen zum nördlichsten Tiroler Vorposten. Der Turm nahm eine exponierte Stellung bei der Grenzverteidigung ein. Peter Kitzbichler informiert in einem interessanten Bericht.
"Nicht alles zu jeder Zeit"
Alles überall und jederzeit alles. Alles hat seine Zeit…
„Das Weltfriedenskreuz von Kramsach“
Die Autorin Katharina Kitzbichler aus Erl gibt uns ihre Gedanken zum Weltfriedenskreuz von Kramsach in einem Gedicht wieder.
„Brief einer Gastwirtin an Andreas Hofer“
Sehr geehrter Hofer! Die Freiheitskämpfer von Innsbruck verschmutzen die Gaststube...
„Mutter eines getöteten Soldaten schreibt an Hofer“
Lieber Hofer! Es schreibt Ihnen eine Mutter eines getöteten Tirolers.
„Pater Haspinger schreibt an Hofer“
Lieber Hofer! Ich habe gehört, du willst aufgeben, nur weil die Feinde in der Überzahl sind? Schäm dich!
Ketten
Ketten – Gedanken sind wie Glieder einer Kette…..
„Bittere Winternacht“
Gewehrschüsse krachten durch das dunkle, verschneite Tal. Klein und zart lag Barbara in ihrem Bettchen und zitterte vor Angst und Kälte. Das Kind drückte zärtlich seinen zerschlissenen Kuschelbären an sich. „Bäri, irgendetwas stimmt nicht. Ich habe gehört, wie Mama und Papa sich über Krieg unterhalten haben. Mama hat dabei fürchterlich geweint……
Was von der Schlacht übrig bleibt
Tod, Trauer, Schmerz, Ohnmacht, Verlust, Verzweiflung und die Erkenntnis der Sinnlosigkeit von Kriegen, von Schlachten.
„Im Rad der Zeit“
Ein Mädchen in der Küche. Es blättert im Bauernkalender, im Reimmichls Volkskalender, in der Tiroler Bauernzeitung und im Volksboten. Schnell eine Schere zur Hand nehmen und einige, wichtige Seiten herausschneiden. Ob dies erlaubt ist? Das Mädchen fragt nicht lange nach, denn es möchte das schönste Heft zum Jubiläumsjahr 1809 bis 1959 von Andreas Hofer für die Schule gestalten…..
„Freiheit fordert Opfer“
„Ihr wollt die Freiheit zurück erobern. Welche Freiheit, was versteht ihr denn unter Freiheit? Ihr zieht in die Schlacht und lässt die Familien allein zurück. Erinnere dich, was im Mai passiert ist. Hast du das vergessen?“ schrie Agnes. Sie wollte verhindern, dass ihr Mann noch einmal in die Schlacht zieht.
„Der Gierschlund“
Das Gieren und das Schlinden nach Tirol und seinem Reichtum wird niemals enden.
„Andreas Hofer Lied – Gedenktafel“
„Zu Mantua in Banden“, dieses Lied wurde 1948 offiziell zu Landeshymne des Landes Tirol erklärt. Text: Julius Mosen aus Leipzig. Melodie: Leopold Knebelsberger aus Klosterneuburg, unter Verwendung von Motiven mehrerer Volksweisen.
Die Tafel dazu (siehe Foto) hängt an der Fassade des Hotel “Goldener Adler” in der Innsbrucker Altstadt.
Glaubenskrieg
Was findet der junge Mann vor, der 20 Jahre danach in sein Heimatland zurückkehrt?
Kraft der Heimat
Am Gipfel stehend, ins Tal und auf die Berge blicken, besinnt sich der Mensch….
Marianne – die Französin in Innsbruck
Die Künstlerin zitiert auf ihrem Bild die barbusige Liberté, drückt ihr die österreichische Fahne in die Hand.
Fahnensymbol für den Landesfestumzug
Fahnensymbol – 2. Siegerprojekt des Ideenwettbewerbes zum Gedenkjahr 2009 von Christine Tschager.
Lasst Blumen sprechen ...
Da haben die Dornen Rosen getragen...
Noch deutlicher könnte man die Verbundenheit der Tiroler nicht symbolisieren, als mit einer Dornenkrone, aus der plötzlich Rosen wachsen und erblühen. Für die Zukunft ein wunderschönes Zeichen der Einigkeit aller Tiroler, dies- und jenseits des Brennerpasses. Somit ist dieses umstrittene Symbol „Dornenkrone“ in ein ganz neues, positives Licht gerückt worden. Geschichte trifft hier Zukunft und lässt alle Schatten der Vergangenheit erblassen. Dass diese Rosen für uns Tiroler für immer blühen mögen, das wünschen wir uns alle von ganzem Herzen!
Brennender Berg
Triptychon „Brennender Berg“, je 150x100 cm, Acryl auf Leinwand.
Das verlorene Dorf
Ein Gedenkjahr bringt immer auch eine Nachdenkphase mit sich und gerne denkt man dabei auch daran, wie es früher war. Die Autorin Rosa Lochmann beschreibt das in ihrem Gedicht.
Der Weg in eine heile Welt
Freiheit ist ein Menschenrecht und es ist unsere Aufgabe, sie zu erhalten.
Der göttliche Traum
Feigheit ist der Mut, so zu sein, wie man ist.
Kriegsruinen
Aus den Fehlern der Vergangenheit sollten wir für die Zukunft lernen!
Gedichte zum Nachdenken...
Adler flieg!
„Flieg Adler, flieg zurück und erzähl mir was du siehst. Sprenge die Ketten und nütze die errungene, grenzenlose Freiheit, die heute so selbstverständlich geworden ist.“
Befreiung des Adlers
Für die Erlangung und Erhaltung der Freiheit sind Mühen erforderlich. Dazu die Gedanken des Künstlers.
300 Jahre Antoniuskapelle in Oberau
Vor 300 Jahren wurde die Antoniuskapelle in Oberau errichtet und eingeweiht. Seither hat der heilige Antonius wohl vielen Hilfesuchenden geholfen, ihre richtigen Gedanken und Sachen wieder zu finden und er wird das wohl auch weiter tun. Durchaus ein Grund für einen Besuch dieser schönen Wallfahrtskapelle in Oberau.
Die Seherin
Die Seherin ist das Potential in und um uns, das um den richtigen Weg weiß.
Heldensohn
Der Vater galt zu dieser Zeit als das Oberhaupt der Familie, als das Vorbild der Buben. Es war nicht die kritische Zeit, wo die Jugend ihre eigenen Wege gehen muss, das Leben damals war von Tradition und dem Glauben an Gott geprägt. Und dieser Glaube an die Stärke des Vaters, und noch mehr an die Allmacht Gottes war unerschütterlich in dem Buben vorhanden.
Elementarer Freiheitskämpfer
Die Tiroler Freiheitskämpfer machten sich die Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde zu Verbündeten und so wurden ihre großen Heldentaten möglich.
Der bayrische Rummel
Die Annasäule steht als Mahnmal für die Tiroler Freiheit und wurde in Erinnerung an den bayrischen Rummel errichtet. Die Freiheitsliebe unseres Volkes besiegte die feindlichen Armeen.
Marterl beim Weiler Scheiben in Erl
Ein Marterl an der Dorfstraße nach Erl erinnert direkt an die Schlacht am 12. Mai 1809. Erinnerung an eine schreckliche Tat im Zusammenhang mit den Freiheitskriegen von 1809.
Freiheit - Gedicht
Aus den Fehlern der Vergangenheit sollten wir für die Zukunft lernen!
Gedichte zum Nachdenken...
Festung Kufstein
Den Tiroler Freiheitskämpfern unter Andreas Hofer gelang es 1809 nicht, die Festung Kufstein, als letzte besetzte Tiroler Bastei, trotz Belagerung mit mehr als 4000 Mann, in ihren Besitz zu bringen.
Kriegerdenkmal 1809 in Wörgl
Der Tiroler Künstler Christian Plattner schaffte das Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die Schlacht von Wörgl am 13. Mai 1809. Das Denkmal wurde 1909, hundert Jahre nach den Freiheitskämpfen, aufgestellt.
Tod der Sommerlinde
Vergesst über den steinernen Denkmälern die lebendigen nicht - ist die Kernaussage der frei erfundenen Kurzgeschichte „Der Tod der Sommerlinde“, einer Geschichte, in der wie oft im wahren Leben tote Theatralik über das Leben siegt. Da die Autorin zwar die Realität akzeptiert und beobachtet, aber nicht immer ihr Freund ist, sind ihre Geschichten oft von ungewöhnlichen Sichtweisen auf das so genannte Unnormale (weil nicht gewohnte) gekennzeichnet, etwa nach dem Motto: Schaut und wundert euch, aber auch so kann man die Sache sehen. Nachdenken und streitbares Diskutieren erwünscht!
Andreas Hofer in moderner Technik
Airbrush – Technik, etwas ungewöhnlich für ein Bild des Freiheitskämpfers Andreas Hofer. Der Künstler Jakob Buchmayr versuchte sich darin…
Bauarbeiten an der Umfahrung Wörgl Boden
Eine skurrile, humorvolle Versöhnungsgeschichte zum Thema 1809-2009, geschrieben von Ewald Linzbauer, Wörgl.
Doch draußen ist es viel zu weit
„Als Ermunterung an alle Patrioten, sich auch weiterhin nicht hinter liebgewordenen Bequemlichkeiten und schützenden Konventionen zu verstecken.“ Den Mut zum Ablegen der Sicherheit bietenden Masken nicht zu verlieren.
Freiheit
Freiheit ist ein Menschenrecht und es wäre nur gerecht, nicht dafür kämpfen zu müssen. Seit Menschengedenken gab und gibt es aber leider immer wieder Kämpfe um die Freiheit. Die Autorin Elfie Macher gibt in ihrem Gedicht diese Gedanken wieder, als Beitrag zum Gedenkjahr.
Tradition aufrecht erhalten
Kanonen sind in Tirol ein Inbegriff der Tradition und diese Tradition soll aufrecht erhalten bleiben.
Schicksal
„Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleiten unmerklich ineinander. Jede Sekunde die vergeht, ist Vergangenheit und jede Sekunde die kommt, ist Zukunft. Die Gegenwart liegt irgendwo dazwischen.“
Über den Tellerrand schauen
Das Bild "Über den Tellerrand schauen" soll nicht nur eine Karikatur darstellen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Wie wird sich Tirol im Zusammenhang mit der EU in den nächsten Jahren entwickeln?
Die Mooskapelle in Grinzens
Über die Mooskapelle in Grinzens werden viele Geschichten erzählt und niemand weiß, welche der Geschichten die richtige ist. Aber in jeder Geschichte steckt ein Funken Wahrheit. Die Autorin Lilo Galley erzählt ihre Geschichte dazu.
Herz Jesu Bergfeuer
Das Herz Jesu Bergfeuer ist einer der ältesten und bekanntesten Bräuche Tirols. Der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer erneuerte das Gelöbnis, das Land Tirol dem „Heiligsten Herzen Jesu“ anzuvertrauen.
Kunstquadrat
Dieses Kunstfenster ist eine Plattform für Künstler zum Gedenkjahr 1809 – 2009.
Eine Aufforderung an Künstler/Innen aller Arten, ihre Gedanken zum Gedenkjahr 2009 zu veröffentlichen. Eine Initiative des Vereines „Kunstquadrat“, Plattform für Künstler/Innen, zum Gedenkjahr.