Gedenkjahr abgeschlossen: "Geistige Maschine aufgetankt"
Durnwalder erinnerte in seiner Bilanz zum Gedenkjahr, dass dieses nicht genutzt worden sei, um historische Etappen abzufeiern, sondern über die Tiroler Geschichte zu diskutieren, sich mit dieser auseinanderzusetzen. "Nur so können wir aus den Erfahrungen auch lernen", so der Landeshauptmann. Die Freiheitskämpfe von 1809 seien ausgetragen worden, um die Tiroler Identität zu verteidigen. "Heute tun wir dies selbstverständlich nicht mehr mit Waffen, sondern mit den Waffen des Geistes, mit denen wir versuchen, den Alpenraum zukunftsträchtig zu gestalten", so Durnwalder.
Ziel des Gedenkjahrs sei gewesen, keine "Eintagsfliegen" zu produzieren, sondern nachhaltige Projekte auf den Weg zu bringen, so der Landeshauptmann, der etwa auf das gemeinsame Büro der Euregio in Bozen erinnerte. "Wenn wir das Gedenkjahr heute abschließen und sagen würden ‚Das war’s!’, wäre das Gedenkjahr umsonst gewesen", so Durnwalder. Vielmehr sei dank der Beschäftigung mit Geschichte und Zukunft in diesem Jahr viel auf den Weg gebracht worden. "Das Gedenkjahr war wie eine Tankstelle, an der wir unsere geistige Maschine aufgetankt haben, um uns den Herausforderungen der Zukunft stellen zu können", so das Fazit des Landeshauptmanns.
Botschafter Berlakovits schließlich erkannte in der Europaregion eine neue Form der Zusammenarbeit. Die Euregio sei eine große Chance, die Vergangenheit zu überwinden und die Herausforderungen der Zukunft anzugehen.







