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Grenzgänge: Zur Kulturanalyse von Orten des Durch- und Übergangs

Das von Studierenden und Mitarbeitern des Faches Europäische Ethnologie an der Universität Innsbruck konzipierte Forschungsprojekt untersucht die Kulturgeschichte und gegenwärtige Bedeutung ausgewählter Tiroler Orte des Durch- und Übergangs.

Drei von ihnen liegen an der Österreichisch-Italienischen Staatsgrenze (Reschen, Brenner, Arnbach-Winnebach), einer an der Südtirol-Trentiner Landesgrenze (Salurn), und in zwei Fällen handelt es sich um Orte mit Tunnelbauten, die Staats- oder Landesgrenzen umgehen (Felbertauern, Proveis). Das Ziel des Projektes besteht darin, den Prozess der Begrenzung und Entgrenzung aus kulturwissenschaftlich volkskundlicher / kulturanthropologischer Perspektive zu beleuchten. Dabei ist einerseits jene Wahrnehmung von Staatsgrenzen von Interesse, die in Archivquellen und Zeitzeugenaussagen zum Ausdruck kommt. Andererseits werden qualitative Befragungs- und Beobachtungs- sowie Schreib- und Interpretationstechniken angewandt, um Aspekte des gegenwärtigen Umgangs mit dem Phänomen der Grenze herauszuarbeiten.



Projektträger: Institut für Geschichte und Ethnologie - Universität Innsbruck

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden in Buchform publiziert.
Die Fertigstellung bzw. Präsentation ist für Sommer 2009 geplant.

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