Hans Demant
Dann erkläre ich ihnen, das ist der Opapa von allen Tirolern. ... Meine Schwester hat auch geschworen: ´mein erster Bub wird Andreas heißen`, das hat sie auch gemacht. Hofer war für mich „der liebe Gott“ und ist es auch noch heute…. für mich ist es eben der Andreas Hofer, der immer auf mich herunterschaut.“ (Hans Demant, 2006)
Biografie:
Vor seinem Tod im Dezember 2006 ist Hans Demant noch einmal in seine Heimat nach Tirol gekommen und wurde dabei nach langer Abwesenheit von Gefühlen und Erinnerungen an seine Kindheit übermannt:. „Also, ein Mann soll doch keine Träne vergießen aber ich meine, das Land ist doch zu schön!“ Demants Verehrung Andreas Hofers erklärt sich aus der Biografie des gebürtigen Innsbruckers und den Tragödien seines bewegten Lebens:
Biografie:
Vor seinem Tod im Dezember 2006 ist Hans Demant noch einmal in seine Heimat nach Tirol gekommen und wurde dabei nach langer Abwesenheit von Gefühlen und Erinnerungen an seine Kindheit übermannt:. „Also, ein Mann soll doch keine Träne vergießen aber ich meine, das Land ist doch zu schön!“ Demants Verehrung Andreas Hofers erklärt sich aus der Biografie des gebürtigen Innsbruckers und den Tragödien seines bewegten Lebens:
Kommentar:
Schon früh zog Hans Demant mit seinen Eltern von Tirol weg in die Bukowina, wurde als Österreicher der Antisowjetischen Propaganda verdächtigt und überlebte 22 Jahre russische Zwangslager (Gulags) „..und da sind von 260.000 Österreichern, die verschleppt worden sind, 65.000 zurückgekommen, die anderen sind eine Etage tiefer (Anm.: er meint damit, dass sie bei der Schwerstarbeit unter Tag zu Tode gekommen sind) . 14 Leute sind in Russland geblieben. 11 davon waren Spitzel, die Angst vor Verfolgung nicht nach Hause wollten.“ Zwei sind verloren gegangen. Und der vierzehnte bin ich.“ Der alpenbegeisterte Hans Demant wurde zum Pionier des Tourismus in Sibirien, schrieb mehrere Bücher, (u.a.: „Perwaia schisn“, was so viel heißt wie „Erstes Leben“). Nach seiner Rehabilitierung im Jahr 1991 lebte er, verheiratet mit Irina Wetschnaja, in Moskau.
Text: (c) Österreichisches Zeitzeugenarchiv
Kommentar: Dr. Ekkehard Schönwiese
Schon früh zog Hans Demant mit seinen Eltern von Tirol weg in die Bukowina, wurde als Österreicher der Antisowjetischen Propaganda verdächtigt und überlebte 22 Jahre russische Zwangslager (Gulags) „..und da sind von 260.000 Österreichern, die verschleppt worden sind, 65.000 zurückgekommen, die anderen sind eine Etage tiefer (Anm.: er meint damit, dass sie bei der Schwerstarbeit unter Tag zu Tode gekommen sind) . 14 Leute sind in Russland geblieben. 11 davon waren Spitzel, die Angst vor Verfolgung nicht nach Hause wollten.“ Zwei sind verloren gegangen. Und der vierzehnte bin ich.“ Der alpenbegeisterte Hans Demant wurde zum Pionier des Tourismus in Sibirien, schrieb mehrere Bücher, (u.a.: „Perwaia schisn“, was so viel heißt wie „Erstes Leben“). Nach seiner Rehabilitierung im Jahr 1991 lebte er, verheiratet mit Irina Wetschnaja, in Moskau.
Text: (c) Österreichisches Zeitzeugenarchiv
Kommentar: Dr. Ekkehard Schönwiese
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