sh.asus sieht Andreas Hofer einmal anders
Die Südtiroler Hochschülerschaft hat gezielt eine Thematik ausgewählt, die in einer etwas anderen Form mit Andreas Hofer zu tun hat. Die Veranstaltungsreihe widmet sich Hans Egarter und dem Andreas-Hofer-Bund (AHB). Egarter war Widerständler und Dableiber, gehörte zu den Mitbegründern des Andreas-Hofer-Bundes und wäre am 20. April 2009 100 Jahre alt geworden. Der Andreas-Hofer-Bund wurde 1939 gegründet und war eine Gruppe von Gegnern Hitlers und auch Mussolinis. Während der Besetzung Südtirols durch die Nazis kam es nicht nur zur Zusammenarbeit des AHB mit den Alliierten sondern auch mit italienischen Partisanen.
In der Nachkriegszeit waren alle Widerständler und Kriegsdienstverweigerer als Feiglinge und Drückeberger verspottet worden; vor allem Egarter, der sich vehement für die politische Entnazifizierung in Südtirol eingesetzt hatte, wurde ins Abseits gedrängt. Erst mit den Jahrzehnten wurde deutlich, dass diese Widerständler sich unter großem Druck und Risiko der nationalsozialistischen und faschistischen Ideologie nicht gebeugt hatten und auch Bestrafungen und Gefängnis in Kauf nahmen. Durch eine wissenschaftliche Diskussion in den darauffolgenden Jahrzehnten hatte sich das öffentliche Ansehen der Widerständler begonnen zu wandeln.
Die sh.asus organisiert dazu am Samstag, 18. April 2009 eine Tagung (9.00-17.00 Uhr) im Social Club der Freien Universität Bozen (Sernesiplatz), wo verschiedene HistorikerInnen die Thematik beleuchten werden und auch ein Zeitzeuge auf die einzelnen Gegebenheiten bis 1945 und in der Zeit danach eingehen wird.
Am Sonntag, 19. April werden Hans Egarters Lebensstationen mit einer Bus-Exkursion (9.00-18.00 Uhr) nachgezeichnet: Niederdorf und Brixen; dazwischen drin wird auch noch das Zeitgechichte-Archiv am Pragser Wildsee besichtigt.
Am Dienstag, den 21. April findet abschließend in den Räumen der sh.asus in der Kapzuzinergasse 2 in Bozen eine Podiumsdiskussion (Beginn: 19.30 Uhr) zum Thema „Widerstand und Zivilcourage in Südtirol“ statt.
Alle Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung (für die Tagung und Exkursion besteht eine Anmeldefrist bis zum 10. April 2009) sind über die Homepage der sh.asus (www.asus.sh) oder direkt im Büro (tel. 0471.974614, Kapuzinergasse 2, Bozen) oder per Mail (bz@asus.sh) beziehbar.
Hier gbt`s das Tagungsprogramm im Detail.
In der Nachkriegszeit waren alle Widerständler und Kriegsdienstverweigerer als Feiglinge und Drückeberger verspottet worden; vor allem Egarter, der sich vehement für die politische Entnazifizierung in Südtirol eingesetzt hatte, wurde ins Abseits gedrängt. Erst mit den Jahrzehnten wurde deutlich, dass diese Widerständler sich unter großem Druck und Risiko der nationalsozialistischen und faschistischen Ideologie nicht gebeugt hatten und auch Bestrafungen und Gefängnis in Kauf nahmen. Durch eine wissenschaftliche Diskussion in den darauffolgenden Jahrzehnten hatte sich das öffentliche Ansehen der Widerständler begonnen zu wandeln.
Die sh.asus organisiert dazu am Samstag, 18. April 2009 eine Tagung (9.00-17.00 Uhr) im Social Club der Freien Universität Bozen (Sernesiplatz), wo verschiedene HistorikerInnen die Thematik beleuchten werden und auch ein Zeitzeuge auf die einzelnen Gegebenheiten bis 1945 und in der Zeit danach eingehen wird.
Am Sonntag, 19. April werden Hans Egarters Lebensstationen mit einer Bus-Exkursion (9.00-18.00 Uhr) nachgezeichnet: Niederdorf und Brixen; dazwischen drin wird auch noch das Zeitgechichte-Archiv am Pragser Wildsee besichtigt.
Am Dienstag, den 21. April findet abschließend in den Räumen der sh.asus in der Kapzuzinergasse 2 in Bozen eine Podiumsdiskussion (Beginn: 19.30 Uhr) zum Thema „Widerstand und Zivilcourage in Südtirol“ statt.
Alle Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung (für die Tagung und Exkursion besteht eine Anmeldefrist bis zum 10. April 2009) sind über die Homepage der sh.asus (www.asus.sh) oder direkt im Büro (tel. 0471.974614, Kapuzinergasse 2, Bozen) oder per Mail (bz@asus.sh) beziehbar.
Hier gbt`s das Tagungsprogramm im Detail.
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