Tirol und Südtirol grüßen Wien
13.-14.06.09
Landesfesttage
18.09.-20.09.09
Landesfestumzug
20.09.09

Südtirol: 17 Theaterstücke im Gedenkjahr

Die im Südtiroler Theaterverband organisierten Bühnen bringen im Gedenkjahr 17 Stücke mit inhaltlichem Bezug zu Andreas Hofer und dem Tiroler Volksaufstand zur Aufführung. Hier finden Sie alle Stücke und Aufführungstermine im Überblick.

Forumtheater A.H.09 – Andreas Hofer 2009
Ein Theaterprojekt zum Gedenkjahr 2009 hat das Landesamt für Weiterbildung in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Theaterverband entwickelt. Im Mittelpunkt steht das Nachdenken über Werte und Einstellungen in Südtirol. Das Forumtheater bietet dabei einen Rahmen, um auch das Publikum in dieses Nachdenken miteinzubeziehen.

Konzept und Regie: Henrique Köng


Inhalt:
Es geht nicht um die „großen“ Gegebenheiten in der Politik o.ä., sondern um die „kleinen“, alltäglichen Ereignisse. Sie sind meist so alltäglich, dass darin enthaltene Konflikte, manchmal vielleicht gar Machtmissbrauch und Ohnmacht, nicht mehr als solche erkannt werden. Diese Ereignisse uns die dahinter stehenden Werte (oder die Missachtung dieser Werte) prägen aber letztlich viel mehr und tiefer unser Leben als große Debatten und Erklärungen.

Aufführungen:
Sonntag, 11. Jänner 2009 um 20.00 Uhr – Auer, Haus der Vereine
Montag, 12. Jänner 2009 um 10.45 Uhr – Sterzing, Oberschule
Dienstag, 13. Jänner 2009 um 20.00 Uhr – Meran, Urania
Freitag, 30. Jänner 2009 um 20.30 Uhr – Bozen, Carambolage
Samstag, 31. Jänner 2009 um 20.00 Uhr, Bruneck, Stadttheater
Freitag, 13. März 2009 um 20.30 Uhr - Brixen, Theaterpädagogisches Zentrum
Samstag, 14. März 2009 um 20.00 Uhr - Mareit, Vereinsaal
Freitag, 20. März 2009 um 20.00 Uhr - Laas, Gasthof zur Krone
Samstag, 18. April 2009 um 20.00 Uhr - Eppan, Lanserhaus
Donnerstag, 23. April 2009 um 20.00 Uhr - Sarnthein, Mittelschule Aula Magna
Freitag, 8. Mai 2009 um 20.30 Uhr – Bozen, Cortile-Theater im Hof
Freitag, 15. Mai 2009 um 20.00 Uhr – Olang, Jugendtreff
Dienstag, 19. Mai 2009 um 20.00 Uhr – Lana, Föhrnerhof (bei schlechtem Wetter Bürgerhaus)
Donnerstag, 11. Juni 2009 um 20.00 Uhr – Neustift, Bildungshaus Kloster Neustift

Informationen:
0471 413390
E-Mail: martin.peer@provinz.bz.it



Gruppe Dekadenz – Fein hätten wir’s haben können
Anna Ladurner-Hofer – die Frau, die an der Seite von Andreas Hofer ihren Mann stand
Von Christine Plieger – Teilnehmerin am Autorenwettbewerb des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009

Regie: Ingrid Porzner

Inhalt
Die Autorin Christine Plieger geht in ihrem Stück „Fein hätten wir´s haben können“ auf Spurensuche. Wer war Anna Ladurner, von der zentrale Aspekte ihres Lebens nur bruchstückhaft oder in Anekdoten erhalten sind? Wie hat die Frau von Andreas Hofer gelebt, die am Ende in ein namenloses Grab gelegt wurde, während ihrem Mann in der Hofkirche in Innsbruck eine überlebensgroße Marmorbüste geschaffen wurde?
Die Handlung: Anna, dieses „starkmütig Weib“, kehrt im September 1810 vom Kaiser Franz aus Wien zurück, bei dem sie mutig und stur finanzielle Hilfe erstritten hat. Sie lässt ihr bisheriges Leben an der Seite eines Freiheitskämpfers Revue passieren. Ein Leben in einem engen Korsett aus Pflichtbewusstsein und schicksalhaften äußeren Umständen, in dem es schwer fällt, die innere Balance zu halten.
Die Regisseurin Ingrid Porzner und die Schauspielerin Ingrid M. Lechner spannen in ihrer dramaturgischen Bearbeitung den Bogen weiter. Sie erzählen diese Geschichte der Anna Ladurner und flechten kurze Blicke auf Frauen aller Generationen des heutigen Lebens mit ein.

Aufführungen:
Mittwoch, 25. Februar 2009
Freitag, 27. Februar 2009
Samstag, 28. Februar 2009
Donnerstag, 5. März 2009
Sonntag, 8. März 2009
Samstag, 14. März 2009
Donnerstag, 26. März 2009
Freitag, 27. März 2009
Mittwoch, 29. April 2009
Donnerstag, 30. April 2009

jeweils 20.30 Uhr
Anreiterkeller Brixen

Kartenvorverkauf: 0472836393
E-Mail: karten@dekadenz.it
Home: www.dekadenz.it



Theatergruppe Kortsch – Tod eines Verräters
Acht Szenen  um Josef Daney von Pepi Feichtinger

Regie: Konrad Lechthaler

Inhalt:
Mai 1826. Der Schlanderser Priester Josef Daney stirbt 44-jährig, brustkrank und verarmt im Widum von St. Pauls, wo ihn Pfarrer Benedikt Ladurner, ein kritischer Kopf aufgenommen hat. Sein Manuskript findet keinen Verleger, seine Verdienste um den Vinschgau sind vergessen, und er gilt vielen Zeitgenossen sogar als Verräter.
In Gesprächen mit der klugen Haushälterin, dem Pfarrer und dem jungen Landsmann Mazegger korrigiert er immer wieder seine Aufzeichnungen und lässt , um sich von der Wahrheit zu versichern, wichtige Szenen aus dem Jahr 1809 nochmals ablaufen.
Die Auseinandersetzung mit diesem widersprüchlichen, nicht immer sympathischen Helden, könnte ein interessanter Beitrag des Vinschgaus zum Jahr 2009 werden.

Aufführungen:
Freitag, 27. Februar 2009 um 20.00 Uhr
Sonntag, 1. März 2009 um 17.00 Uhr
Samstag, 7. März 2009 um 20.00 Uhr
Donnerstag, 12. März 2009 um 20.00 Uhr
Freitag, 13. März 2009 um 20.00 Uhr
Samstag, 14. März 2009 um 20.00 Uhr
Montag, 16. März 2009 um 20.00 Uhr
Samstag, 21. März 2009 um 20.00 Uhr


Kulturhaus Karl Schönherr, Schlanders
Kartenvorverkauf: 3402828639
Home: www.theatergruppe-kortsch.it



Theakos – Die Hin- und Herrichtung des Andreas Hofer
Ein Sprach- und Musikspektakel zum Jubeljahr mit Georg Kaser und Georg Glasl

Regie: Roland Selva

Inhalt:
War er ein Freiheitskämpfer, ein religiöser Fanatiker oder ein obrigkeitshöriger Kaisertreuer? Ein Zweifler oder eher ein Verzweifelter? Ein rhetorisch gewandter Rebell, ein feiger Feldherr, einengstirniger Viehhändler? Die Geschichte des Tiroler Volkshelden kann auf vielfältige Weise erzählt werden. In der „Hin- und Herrichtung des Andreas Hofer“ spüren Georg Kaser (Lesung und Spiel) und Georg Glasl (Zither) sowohl der historischen Person des Passeirer Sandwirts als auch seiner Legende nach, die ihn zum unsterblichen Helden erhob. Das Wechselspiel zwischen Text und Musik differenziert und kontrastiert die verschiedenen Farben und Seiten der Hoferschen Persönlichkeit, überlässt es aber dem Zuschauer, sich eine eigene Meinung über den Mythos Hofer zu bilden.

Aufführungen:
Freitag, 6. März 2009 um 20.00 Uhr
mit anschließender Podiumskussion

im Museum Passeier in St. Leonhard Passeier


weitere Aufführungen in Planung

Informationen unter:
E-Mail: info@kaser-wandertheater.it
Home: www.kaser-wandertheater.it



Lukas Lobis – Bumms!!! Ein Tiroler denkt nach
In seinem ersten Kabarett Soloprogramm setzt sich Lukas Lobis ganz in Gedenkjahr-Stimmung mit Fragen auseinander, die sich sonst nicht stellen würden:
Ein stilles Gedenken mit lauten Zweifeln von Lukas Lobis.

Text: Alex Liegl, Gabi Rothmüller und Lukas Lobis
Regie: Gabi Rothmüller


Inhalt:
Verursachen Dornenkronen Hirnschäden?
Ist das, was Mutti spricht, Muttersprache?
Ist eine Minderheit innerhalb einer Minderheit eine mindere Minderheit als eine Minderheit innerhalb einer Mehrheit?
Wenn sich ein Bursch einen Wahlsieg kaufen kann, muss ihn sich ein Depp dann verdienen?
Was haben Andreas Hofer und Wolfgang Amadeus Mozart gemeinsam?
Und am Ende des Tunnels macht der Letzte das Licht aus!


Aufführungen:
Sonntag, 15. März 2009
Dienstag, 17. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
Donnerstag, 19. März 2009
Freitag, 20. März 2009

jeweils um 20.30 Uhr
Theater in der Altstadt, Meran

Kartenvorverkauf: 0473 211623
E-Mail: info@theater-in-der-altstadt.com
Home: www.theater-in-der-altstadt.it



Heimatbühne Olang – Peter Sigmayr – Tharerwirt von Olang
Historisches Schauspiel aus dem Tiroler Freiheitskampf in 5 Akten von Josef Leo

Regie: Bernhard Sagmeister
Mit: Peter Pörnbacher, Seppl Hopfgartner, Mariedl Steurer, Inge Putzer uvm.

Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1809! Die glorreiche Schlacht am Bergisel, in der das Tiroler Volk gegen die Besatzung durch die Franzosen gekämpft hat, ist längst geschlagen und der Friede wurde auf Anweisung des Kaisers von den Dorfpfarrern im ganzen Land verkündet! Aber in der Stube des Tharerwirtes von Olang will man diesem Frieden nicht so recht trauen. Wie dann zwei Boten aus Sillian auch noch einen Brief des Sandwirtes Andreas Hofer, dem Anführer der Tiroler Freiheitskämpfer, dem Tharerwirt Peter Sigmayr überbringen, mit der Bitte erneut in den Kampf zu ziehen und als Kommandant seine Truppe anzuführen, greift dieser alsgleich zum Stutzen und folgt dem Ruf der Freiheit. Schließlich sei er dies seinem Land und letztendlich auch seinem Vater Jörg, der im fortgeschrittenen Alter nicht mehr zum Kampfe fähig ist, schuldig.
Von der Schlacht zurückgekehrt, muss Peter Sigmayr allerdings feststellen, dass es sich bei dem vermeintlichen Brief des Sandwirtes um eine Fälschung handelte, und dass er bereits von den französischen Soldaten, angeführt vom Obergeneral und Divisionskommandanten des Pustertales Broussier, gesucht wird. Er soll zum Tode verurteilt werden. Peter Sigmayr ergreift auf Anraten des Pfarrers die Flucht und versteckt sich auf einer Almhütte. Wenig später erscheinen auch schon die französischen Soldaten beim Tharerwirt, finden diesen nicht und beschließen sodann dessen Vater mitzunehmen. Nun soll dieser an seiner Stelle für den Friedensbruch büßen. Als Peter Sigmayr davon erfährt, nimmt die Geschichte ihren Lauf...
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Tiroler Freiheitskämpfe präsentiert die Heimatbühne Olang heuer diese wahre Begebenheit, die ohne Zweifel einen der bekanntesten und wichtigsten Abschnitte der Geschichte von Olang, aber auch der Geschichte des gesamten Landes Tirol darstellt.
Das Stück überzeugt vor allem durch die berührend dramatische Darstellung der Geschehnisse und verleiht den verschiedenen Charakteren eine ganz individuelle Persönlichkeit.


Aufführungen:
Freitag, 20.März 2009 um 20.00 Uhr
Sonntag, 22. März 2009 um 17.00 Uhr
Samstag, 28. März 2009 um 20.00 Uhr
Sonntag, 29. März 2009 um 17.00 Uhr
Samstag, 4. April 2009 um 20.00 Uhr
Sonntag, 5. April 2009 um 17.00 Uhr

Kongresshaus Olang
Kartenvorverkauf: 348 3638491



Theater in der Altstadt - Klassentreffen
Von Bertrand Huber – Teilnehmer beim Autorenwettbewerb des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009

Regie: Rudi Ladurner
Schulprojekt mit dem Pädagogischen Gymnasium Meran

Inhalt:
25 Jahre nach der Reifeprüfung sehen sich Schülerinnen und Schüler einer Maturaklasse bei einem Klassentreffen wieder. Christian ist etwas zu früh zum Treffen erschienen, er muss warten. Diese Zeit überbrückt er, indem er Erinnerungen aus seiner Oberschulzeit auffrischt. Dabei fällt ihm eine Schularbeit ein, welche die Klasse anlässlich des Gedenkjahres zum Tiroler Freiheitskampf im Jahre 1984 schreiben musste. „Vorbilder – Menschen die Rückgrat haben“, lautete das Thema. Ihre Vorbilder waren sehr unterschiedlich. Sie reichten vom eigenen Ich bis Andreas Hofer, von den eigenen Eltern bis Mahatma Gandhi oder Homo Faber. Aber wer ist heute ein Held? Nach 25 Jahren? Während des Klassentreffens kommen die ehemaligen Maturanten mit ihrem Lehrer erneut darüber ins Gespräch. Aus unterschiedlichen Lebensrealitäten gehen sie der Frage nach, ob die Helden von damals auch die Helden von heute sind. Oder steigen plötzlich neue Helden auf, wie Phönix aus der Asche?

Aufführungen:
24. bis 28. März 2009

(Änderungen vorbehalten)

Theater in der Altstadt, Meran

Kartenvorverkauf: 0473 211623
E-Mail: info@theater-in-der-altstadt.com
Home: www.theater-in-der-altstadt.it



Braunsbergbühne Lana - Hoffer
Stück für einen Helden von Peter Huber – Zweitplazierter des Autorenwettbewerbes des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009
„Drama über die Unmöglichkeit des Erzählens einer Heldengeschichte in einer Zeit geschichtsloser Helden“.

Regie: Reinhard Auer
Mit Klaus-Peter Bülz


Inhalt:
Hoffer, ein Südtiroler Intellektueller, leicht verschroben weil in „innerer Emigration“, schreibt ein Bücher über Hofer. Er erhält seit geraumer Zeit Drohbriefe, die er einer rechtsradikalen Ortsgruppe zuordnet. Seine Arbeit wird auch erschwert, weil sein Nachbar im über seiner Wohnung gelegenen Stockwerk ständig Musik laufen lässt. Dieser ist Schütze, und Hoffer betrachtet ihn als seinen Feind. Beim Suchen nach der Wahrheit und beim Räsonieren über die Zeitläufte findet er aber heraus, wer dahinter steckt. Nur soviel: die Nazis und die Schützen sind es nicht...

Aufführungen:
Donnerstag, 26. März 2009 um 20.00 Uhr
Samstag, 28. März 2009 um 20.00 Uhr
Sonntag, 29. März 2009 um 18.00 Uhr
Dienstag, 31. März 2009 um 20.00 Uhr


Ort: Raiffeisenhaus Roter Saal, Lana

Kartenvorverkauf: 3381812602
E-Mail: info@braunsbergbuehne.com
Home: www.braunsbergbuehne.com



Volksbühne Schenna – Die Thurnerin - Schenna 1792-1809
Tragödie in drei Akten von Hans Pircher und Andreas Unterthurner

Regie: Hans Pircher

Inhalt:
Die im Eigenverlag verfasste Tragödie in drei Akten „Die Thurnerin“ zeigt die Jahre
1792-1809, wie sie sich (höchstwahrscheinlich) in Schenna zugetragen haben.
Anhand des Schicksals der Thurnerbäurin wird gezeigt, wie sich die Frauen in dieser
Zeit durchgeschlagen haben, welchen Gefahren sie und ihre Familien ausgesetzt waren und wie sie trotz Elend, Not und Leid, den Glauben und die Hoffnung auf bessere Zeiten nie verloren haben.


Aufführungen:
Samstag, 28. März 2009
Mittwoch, 1. April 2009
Samstag, 4. April 2009
Mittwoch, 15. April 2009
Freitag, 24. April 2009

jeweils 20.30 Uhr

Vereinshaus Unterwirt, Schenna
Kartenvorverkauf: Tourismusbüro Schenna Tel. 0473945669



Theater in der Altstadt - Trudis und Rudis Wohlfühloase
Von Horst Saller – drittplazierter des Autorenwettbewerbes des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009

Regie: Rudi Ladurner
Mit: Patrizia Pfeifer, Sabine Ladurner, Markus Oberrauch u.a.

Inhalt:
Trudi und Rudi, selbst Insassen dieses Heims, bieten mit ihrer „Wohlfühloase“ einen künstlich geschaffenen und vermeintlich schützenden Freiraum innerhalb dieser Struktur. Hier treffen sich die vier Personen, abgeschottet von der Außenwelt und ohne erkennbare Verbindung zu ihr. Doch auch das kleinste Refugium bietet noch Platz für Parallelwelten, in denen sie sich verlieren. Sie sind sich selbst Hoffnung und Grund zur Verzweiflung, höchste moralische Instanz, Richter und Henker, Liebende und Verschmähte, Helden und Versager, Täter und Opfer. Ihre heldischen Biographien mögen eingebildet sein, die Gewalt, die sie in sich tragen, ist real. Sie kämpfen mit ihren Identitäten und bleiben doch in ihnen gefangen.


Aufführungen:
12. Mai 2009 um 20.30 Uhr
weitere 9 Aufführungen bis 27. Mai 2009
(Änderungen vorbehalten)

Theater in der Altstadt, Meran

Kartenvorverkauf: 0473 211623
E-Mail: info@theater-in-der-altstadt.com
Home: www.theater-in-der-altstadt.it



Meraner Volksschauspiel Andreas Hofer Anno 2009 – Andreas Hofer
Das größte Volksschauspiel im Alpenraum mit rund 600 Mitwirkenden aus Südtirol

Regie: Erich Innerebner
Mit Theo Hendrich, Barbara Unterweger-Moser, Andreas Geier, Theo Rufinatscha u.a.


Inhalt:
Das Meraner Volksschauspiel „Andreas Hofer“ wurde in seiner ursprünglichen Fassung von Karl Wolf im Jahre 1892 ausgearbeitet.
Das ganze Freilichtspiel setzt sich aus mehreren Szenen sog. Bildern zusammen. Das dritte Bild wurde von Georg Hustler und das fünfte Bild von Alois Menghin erstellt. Zur ersten Aufführung in Meran kam es am 5. September 1892. Bis zum Oktober wurde das Stück neunmal aufgeführt. Schon damals waren über 300 Mitwirkende beteiligt. Diese Erstaufführung war ein großer Erfolg, so waren die 1330 Sitzplätze bei allen Vorstellungen zur Gänze ausverkauft. Karl Wolf leitete die Meraner Volksschauspiele durch 20 Jahre bis zu seinem Tod im Februar 1912.
Nach langer Pause wurde das Stück im Jahre 1959 anläßlich des Jubiläums 150 Jahre Andreas Hofer in Meran unter der Gesamtleitung von Erich Innerebner aufgeführt. Im Jahre 1984 folgte eine weitere Aufführung unter der Regie von Erich Innerebner erstmals in Algund.
Die aktuelle Fassung welche vom 15. Mai – 28. Juni 2009 in Algund aufgeführt wird, wurde vom Regisseur Erich Innerebner überarbeitet und vom Historiker Michael Forcher auf seine historische Authentizität hin überprüft.

Die Andreas-Hofer-Gedenkmünze
Die Gedenkmünze ist eine Münze, die durch ihr Motiv und ihre Inschrift an die bedeutende Persönlichkeit von Andreas Hofer und an die Ereignisse seiner Zeit in Tirol erinnert.
Das Jahr 2009 ist für Gesamttirol und im Speziellen für Südtirol ein ganz besonderes Jahr. Wir feiern das 200ste Andreas-Hofer-Gedenkjahr. Aus diesem Anlass geben die Organisatoren des Volksschauspiels eine spezielle Silber-Gedenkmünze in einer limitierten Auflage von 2.009 Stück heraus. Auch eine Kleinstauflage der Münze in Gold wird herausgegeben.
Bestellung der Münzen über: www.andreashofer2009.info
Die Münzen werden ab 20.02.2009 ausgeliefert.


Aufführungen:
Freitag, 15. Mai 2009
Sonntag, 17. Mai 2009
Donnerstag, 21. Mai 2009
Samstag, 23. Mai 2009
Sonntag, 24. Mai 2009
Mittwoch, 27. Mai 2009
Sonntag, 31. Mai 2009
Montag, 1. Juni 2009
Samstag, 6. Juni 2009
Mittwoch, 10. Juni 2009
Sonntag, 14. Juni 2009
Samstag, 20. Juni 2009
Sonntag, 21. Juni 2009
Mittwoch, 24. Juni 2009
Sonntag, 28. Juni 2009

jeweils um 21.00 Uhr
Freilichtaufführung in Algund, Peter-Thalguter-Platz
Kartenvorverkauf in allen Athesia-Buchhandlungen und Athesia Ticket
Infotel 0471 927777 – www.athesiaticket.it
Home: www.andreashofer2009.info



Gaststubenbühne Wörgl - Das Hofer-Casting
Von Brigitte Knapp mit Ideen von Fabian Kametz– Teilnehmerin beim Autorenwettbewerb des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009


Inhalt:
Das groteske Stück spielt in der Nacht von 5. auf 6. Juni 1944. Schauplatz ist das Vorzimmer von Adolf Hitlers Büro in der Reichskanzlei. Hitler (der nur als Stimme präsent ist) will zu Propagandazwecken einen Film über den Tiroler Volkshelden Andreas Hofer Film drehen lassen. Mehrere Schauspieler bewerben sich für die Rolle des Hauptdarstellers und treffen zu einem Casting zusammen. Leni Riefenstahl und Luis Trenker konkurrieren um den Zuschlag für die Regiearbeit am Stück. Hitlers Sekretärin zieht dabei die Fäden.

Aufführungen:
8 Aufführungen ab Mitte Mai 2009


jeweils um 20.00 Uhr
Astnersaal Wörgl (Hotel Alte Post)


Informationen: 0043 676 7788633
E-Mail: info@gsbw.net
Home: www.gsbw.net



Theatergemeinschaft Wipptal - Freiheitsk®ampf
Von Günther Vanzo – Teilnehmer beim Autorenwettbewerb des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009

Regie: Monika Leitner Bonell

Inhalt:
Eine lockere Szenenfolge, genauer gesagt eine Montage aus Vorgefundenem und frei erfundenen Sequenzen und Bildern. Eine Theatergruppe und ihr Regisseur sind gerade dabei, dieses Konglomerat, aus aktuellem Anlass, auf einer Dorfbühne zu inszenieren, als sie von einer Delegation, bestehend aus der Kulturassessorin, dem Tourismusverbandsdirektor und dem Schützenhauptmann des Dorfes, besucht werden. Man will sich nämlich einen ersten Eindruck über die Probenarbeit und die Jubiläums-Tauglichkeit des Stückes verschaffen. Nun, das Stück missfällt, der Schützenhauptmann kommt in Rage, die Spieler provozieren auch, und am Ende kommt es zu einem vom Schützen verübten Attentat auf den Regisseur, bei dem ausgerechnet der Hofer-Darsteller umkommt.

Aufführungen:
Dienstag, 9. Juni 2009
Samstag, 13. Juni 2009
Sonntag, 14. Juni 2009
Mittwoch, 17. Juni 2009
Freitag, 19. Juni 2009
Samstag, 20. Juni 2009
Sonntag, 21. Juni 2009
Dienstag, 23. Juni 2009

jeweils um 21.00 Uhr
Freilichtaufführung in der Kommende des Deutschhauses in Sterzing

Kartenvorverkauf (ab 25.05.2009):
Tourismusverein Ratschings 0472 760608 – info@ratschings.info
340 3954609 18.00 bis 20.00 Uhr



Heimatbühne Mühlbach – Katharina Lanz, das Mädchen von Spinges
Ein historisches Stück aus der Geschichte der Tiroler Freiheitskämpfe  von Hans Heiden-Herrdegen in drei Bildern

Regie: Georg Kaser

Katharina Lanz hat wie viele andere Tirolerinnen und wie viele Weiber anderer Nationen - die Geschichte lehrt unzählige Beispiele - mitgekämpft für die Freiheit ihres Volkes. Katharina Lanz wurde am 21. November 1791 bei Enneberg geboren und war 1799 Magd bei einem Bauern in der Umgebung von Spinges. Nach der Schlacht verschwand sie spurlos. Kommandant Wörndle erwähnt ihrer in seiner Darstellung von den Kämpfen nur beiläufig; "Auf der Friedhofmauer soll auch eine Magd von Spinges tapfer mitgekämpft haben". Erst kurz vor ihrem Tode, am 8. Juli 1854, entriss man Katharina Lanz das sorgsam gehütete Geheimnis. Sie wurde mit militärischen Ehren begraben. Wenn auch religiöse Einfalt die stärkste Triebkraft für ihr Schweigen war, so zeigt dasselbe doch eine so tiefe Befreiung von allen menschlichen Kleinlichkeiten, wie nur wahre persönliche Größe sie aufzuweisen vermag. Darin lag ihr wahres Heldentum.

Aufführungen
Freitag, 19. Juni 2009
Sonntag, 21. Juni 2009
Mittwoch, 24. Juni 2009
Freitag, 26. Juni 2009
Samstag, 27. Juni 2009
Sonntag, 28. Juni 2009
Dienstag, 30. Juni 2009
Mittwoch, 1. Juli 2009
Freitag, 3. Juli 2009
Samstag, 4. Juli 2009

Jeweils 21.00 Uhr
Freilichtaufführung in der Mühlbacher Klause

Kartenvorverkauf: Raika Mühlbach 0472 868971
Infos: 347 4354401 – info@daporta.com



Freilichtspiele Lana – Die Alpträumer
Von Hermann Staffler – Gewinner des Autorenwettbewerbes des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009

Regie: Torsten Schilling
Mit: Thomas Hochkofler, Lukas Lobis, Dietmar Gamper, Hannes Holzer, Patrizia Pfeifer, Sabine Ladurner

Inhalt:
Das Stück knüpft an die Tradition des Hanswurstspieles und des Volksstückes an.
„Die Alpträumer“ ist die Travestie eines Mythos, hat keine eigentliche Handlung und keine Figuren, sondern spricht in Allegorien. Das Traumtrio Schellober, Schellunter und Eichelzehner setzt sich in einer eigenwilligen Sprache, die größtenteils aus einer Montage von Zitaten besteht, mit 200 Jahren Tiroler, vornehmlich Südtiroler Geschichte auseinander. Es wird keine Geschichte erzählt, sondern „Geschichte“  stellt sich selbst dar.
„Die Alpträumer“  spielt höchst artifiziell sowohl mit der Tradition des Volksstückes und des Schelmenstückes als auch mit den vertrauten Perspektiven auf die Geschichte Tirols von 1809 bis zur Gegenwart. Witz und Ironie, Zitate aus poetischen Texten und aus Stammtischreden sorgen für eine temporeiche Szenenfolge und lassen die zentralen Figuren immer wieder in neuem Licht erscheinen. Eine interessante und kreative Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen der Selbstdarstellung und des Geschichtsbewusstseins.


Aufführungen:
Freitag, 17. Juli 2009
Montag, 20. Juli 2009
Donnerstag, 23.07.2009
Freitag, 24.07.2009
Dienstag, 28.07.2009
Donnerstag, 30.07.2009
Freitag, 31.07.2009
Mittwoch, 05.08.2009
Donnerstag, 06.08.2009
Freitag, 07.08.2009

jeweils um 21.00 Uhr
Freilichtaufführung in der Gaulschlucht Lana

Kartenvorverkauf. 3497396609
Home: www.freilichtspielelana.eu



Stadttheater Bruneck - Hofer
Von Heinrich Schwazer – Anerkennungspreis beim Autorenwettbewerb des Südtiroler Theaterverbandes zum Gedenkjahr 2009

Inhalt:
Der Stoff ist Allgemeingut. Er lässt sich voraussetzen. Das Jahr 1809, Andreas Hofer, der Kampf um Freiheit, Glauben und Identität. Heute bewegen uns, wenn auch anders gelagert, wieder diese Geschichten. Der Verlust von Identität, Richtung, Werten in einer postideologischen Zeit. Gleichzeitig gibt es die Angst vor einem entfesselten Kapitalismus, der über Leichen geht, um sich Vorteile zu verschaffen. Das Stück „Hofer“ erzählt den Stoff in einer Zeitform, in der eins, jetzt und bald sich treffen. Der von Pathos triefenden, historischen wie gegenwärtigen Heldenverehrung wird Alltäglichkeit gegenübergestellt und dabei doch ernsthaft die Geschichte erzählt. Hofer wird zu einer Geschichte von nicht sehr starken Männern und ziemlich beeindruckenden Frauen. In einer Collage aus direkten Zitaten, gegenwärtigem Sprachgebrauch und Theater im Theater wird der die Südtiroler Geschichte prägende Mythos befragt.

Aufführungen:
Ende September 2009

Stadttheater Bruneck

Informationen: 0474 412066
E-Mail: info@stadttheater.eu   
Home: www.stadttheater.eu


Volksbühne St. Magdalena Gsies –  Der Haspinger - für Gott, Kaiser und Vaterland
Volkstheaterstück in drei Akten von Stefan Hellbert

Regie: Hans Strobl

Inhalt:
Die letzten Tage und Stunden des Haspingers. Sein Gesundheitszustand wird immer schlechter. Er wird von Träumen geplagt. Historische Ereignisse und Personen ziehen an ihm vorbei. Er versucht in das Geschehen einzugreifen, sich zu rechtfertigen, sieht aber, dass er das Geschehene nicht mehr verändern kann. Immer mehr kommen bei ihm Zweifel auf. Zweifel eines alten, sterbenden Freiheitshelden.

Aufführungen:
Oktober 2009

Festhalle St. Martin Gsies
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