Tiroler Freiheit, Andreas Hofer und die Sicht der Frauen
Die Frauen erzählen die Geschichte des Andreas Hofer und seiner Zeit – aus ihrer Sicht, aus der Sicht der Zeitzeuginnen, ihrer eigenen Lebenswelt. Ein sehr realistisches Bild von Leben und Tod im Krieg wird gezeichnet.
Die Begeisterung der Frauen für Kriege und Schlachten ist in den meisten Fällen sehr begrenzt. Ungern sehen sie Männer und Söhne sterben, mit den Traumen ehemaliger Kämpfer und „Helden“ müssen sie leben.
Dieser Zugang zu dieser Zeit wird der Schwerpunkt der Vorführung sein.
Historisch belegte Aussagen aus dem Umfeld von Andreas Hofer werden ebenso Eingang finden in die Darstellung wie auch von den Autoren aufgrund der Recherche den Frauen zugedachte Texte, die einen subjektiven, sehr persönlichen Zugang zu den Geschehnissen der Zeit ermöglichen.
Die Kombination zweier Erzählweisen, des Schauspiels bzw. der Erzählung, kombiniert mit der Kraft des bewegten Bildes, ermöglichen einen Zugang außergewöhnlicher Intensität zu einem Thema, das nunmehr seit etwa 125 Jahren Gegenstand hauptsächlich verklärender oder ideologisierender Darstellung war.Projektträger:
Text, Recherche: Mag. Anita LackenbergerRegie: Mag. Anita Lackenberger, Mag. Gerhard MaderKamera, Schnitt: Mag. Gerhard Mader
Schauspiel: Sarah Jung, sie wird in die verschiedenen Frauenrollen schlüpfenAusstattung: Esther FrommannMusik: Martin Wazac, The Waz ExperienceProduktion: Produktion West (www.produktionwest.com)
Wann: 2009
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Theater

Wissenschaft

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