Virtuelles Haus der Geschichte – Zeitzeugen erinnern sich
Als Dokumentation einer solchen Erzählkultur hat die Filmemacherin Ing. Ruth Deutschmann im Auftrag des SKI (Südtiroler Kulturinstitut) und des Österreichischen Zeitzeugenarchivs Interviewvideos hergestellt. Sie unterteilt sie in Clips und stellt sie als eine Art Kaleidoskop der Erinnerungen Tirols ab Jänner 2009 ins Netz.
Der Internetbesucher des virtuellen Hauses Tirol ist dazu eingeladen, von Zimmer zu Zimmer und von Stockwerk zu Stockwerk zu surfen und sich erzählen lassen, was Menschen mit weit zurückreichenden Erfahrungen und Einsichten aus ihrem Erinnerungsschatz Nachkommenden weitergeben wollen.
Im Laufe des Projekts wurde mit 100 Interviewpartnern Kontakt aufgenommen. Aus 100 Stunden Videos stellt das Mitarbeiterteam ein Kaleidoskop von 450 Clips zusammen. Die Arbeit reicht vom Recherchieren bis zum Transkribieren, vom Setzen der dreisprachig angebotenen Filmuntertitelung bis hin zur wissenschaftlichen Aufbereitung des Stoffes.
Projektträger: Österreichisches Zeitzeugenarchiv
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