Das Passeiertal
St. Leonhard, der Sandhof und das MuseumPasseier: das Tal, aus dem der „Sandwirt“ stammte.
Zum Schauplatz →Von der Landeshauptstadt bis zur fernen Festung: Orte, an denen sich das Geschehen von 1809 abspielte — und an denen heute daran erinnert wird. Eine Übersicht bietet auch die interaktive Karte.
Die Geschichte der Tiroler Erhebung lässt sich entlang ihrer Schauplätze erzählen. In Innsbruck, dem politischen Zentrum, übernahm Andreas Hofer nach dem Sieg am Bergisel für kurze Zeit die Verwaltung des Landes. Der Bergisel selbst, ein Hügel südlich der Stadt, wurde 1809 viermal zum Schlachtfeld und gilt bis heute als Sinnbild des Widerstands. Das Passeiertal im Süden war die Heimat Hofers und der Ort seines letzten Verstecks. Und die lombardische Festung Mantua schließlich wurde zum Schauplatz seines Endes.
Jeder dieser Orte verbindet das historische Geschehen mit einer Erinnerungslandschaft, die über zwei Jahrhunderte gewachsen ist — von Denkmälern und Gedenktafeln bis zu Museen, die die Ereignisse für ein heutiges Publikum erschließen.
Die Schauplätze liegen heute in mehreren Ländern: Innsbruck und der Bergisel im österreichischen Tirol, das Passeiertal in Südtirol, Mantua in der Lombardei. Diese Verteilung ist kein Zufall, sondern Spiegel der Geschichte selbst — das historische Tirol von 1809 reichte weit über die heutigen Staatsgrenzen hinaus, und sein Schicksal entschied sich an Orten, die Hunderte Kilometer auseinanderliegen. Wer die Schauplätze nacheinander betrachtet, folgt zugleich dem Weg der Erhebung: von ihrem Zentrum in Innsbruck über die Schlachtfelder am Bergisel und die Heimat ihres Anführers im Passeiertal bis zu ihrem Ende in der fernen Festung Mantua.
St. Leonhard, der Sandhof und das MuseumPasseier: das Tal, aus dem der „Sandwirt“ stammte.
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Vom Schlachtfeld von 1809 zum Denkmalort: der Bergisel südlich von Innsbruck mit Hofer-Denkmal, Panorama und Sprungschanze.
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Verwaltungssitz, umkämpfte Stadt und Ort von Hofers kurzer Regentschaft: Innsbruck im Zentrum der Erhebung.
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In der lombardischen Festungsstadt endete der Weg Andreas Hofers: Gefangenschaft, Kriegsgericht und Hinrichtung am 20. Februar 1810.
Zum Schauplatz →Vor allem Innsbruck, der Bergisel, das Passeiertal und die Festung Mantua. Sie markieren die wichtigsten Stationen der Erhebung — von ihrem Zentrum über die Schlachtfelder bis zu ihrem tragischen Ende.
Innsbruck und der Bergisel liegen im heutigen österreichischen Bundesland Tirol, das Passeiertal in Südtirol (Italien), Mantua in der Lombardei (Italien). Das historische Tirol von 1809 ist heute auf mehrere Staaten verteilt.
Ja. In Innsbruck erinnern die Hofkirche und der Bergisel mit Denkmal und Museum an die Ereignisse, im Passeiertal das MuseumPasseier am Sandhof. Auch in Mantua gibt es Gedenkzeichen.
Aus dem Passeiertal stammte Andreas Hofer. Sein Gasthof, der Sandhof, gab ihm den Beinamen „Sandwirt“. Hierher zog er sich nach dem Scheitern der Erhebung zurück.
In der lombardischen Festung wurde Andreas Hofer 1810 nach seiner Gefangennahme vor ein Kriegsgericht gestellt und erschossen. Der Ort wurde durch das Andreas-Hofer-Lied weithin bekannt.
Innsbruck war das politische und militärische Zentrum. Um die Stadt wurde mehrfach gekämpft; nach dem Sieg am Bergisel im August 1809 übernahm Andreas Hofer von der Hofburg aus für einige Wochen die Verwaltung des Landes.
Ja. Die interaktive Karte zeigt die Lage von Innsbruck, dem Bergisel, dem Passeiertal und Mantua zueinander und verbindet jeden Ort mit einer kurzen Erläuterung seiner Rolle im Geschehen von 1809.